E-Books mit Calibre herstellen: wichtige Tests für die Vorlage und das E-Book

 Calibre ist eigentlich ein E-Book-Verwaltungsprogramm. Es ist eher ein Nebeneffekt, dass damit auch E-Books hergestellt werden können. Die Qualität der mit Calibre hergestellten E-Books ist nicht immer optimal, weshalb oft von der Verwendung von Calibre abgeraten wird. Meistens liegt es jedoch am Ausgangsmaterial, also am Manuskript und dessen Formatierung, wenn das E-Book nicht richtig funktioniert.

1. Wenn Sie Ihr Manuskript mit einem Textverarbeitungsprogramm vorbereiten, gehen Sie sparsam und überlegt bei der Formatierung vor. Formatieren Sie nicht durch Markieren und Anklicken. Weisen Sie lieber Überschriften und Abschnitten Stile zu, die Sie auch zentral ändern können. Alle modernen Textverarbeitungen bieten diese Möglichkeit an.

2. Wenn Sie Ihr eigenes html-Markup schreiben, testen Sie es immer, ehe Sie das Manuskript mit Calibre umwandeln. Laden Sie Ihre Datei beim W3C Markup Validation Service hoch und tüfteln Sie solange, bis kein Fehler mehr vorliegt. Auch wenn Sie ein Programm wie Sigil verwendet haben, sollten Sie nicht auf einen Test verzichten.

3. Wenn bei der Umwandlung des Manuskripts mit Calibre Probleme auftreten, werden Sie einen Blick in das Calibre-Benutzerhandbuch. Dort finden Sie Hinweise, wie Sie die Einstellungen von Calibre verändern können, um Ihr E-Book zu verbessern.

4. Wenn Sie Englisch verstehen, ist das Calibre Cheat-Sheet von W3C hilfreich. Es enthält einen Überblick über Best Practises beim Herstellen von E-Books mit Calibre. Die meisten Tipps sind jedoch allgemeingültig, unabhängig vom E-Book-Format und dem Konvertierungsprogramm

5. E-Books im EPUB-Format testen Sie am besten mit EUB-Checker. Das Programm verwendet den EPUB-Validator, ist jedoch handlicher.

Neue Versionen von Calibre erscheinen in kurzen Abständen. Verwenden Sie immer die neuste Version.

 

 

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