Selbstorganisation mit und ohne Papier


Auf gute Vorsätze und Pläne folgt die Frage nach der Organisation. Gute Organisation spart Arbeit und Zeit, aber nicht jedes Organisationssystem passt zu jedem Menschen – gleichgültig, was die Hersteller versprechen. Da ist es interessant, einmal zu sehen, wie reale Leute sich organisieren, und zu hören, welche Erfahrungen sie mit verschiedenen Hilfsmitteln zur Selbstorganisation gemacht haben.

Der Trainer für Zeitmanagement Ivan Blatter hat auf seiner Webseite ein Gespräch mit seinem Kollegen Bernd Geropp eingestellt. Die beiden sprechen über ihre Erfahrungen und geben auch Tipps, wie sie ein Tool anders verwenden als es ursprünglich geplant war. Das Gespräch kann man als Podcast anhören oder nachlesen. Wichtig finde ich, dass vor dem Transkript eine verlinkte Liste aller im Gespräch erwähnten Tools steht. So kann man schnell nachsehen, ob das Tool einen anspricht und man es ausprobieren möchte.

Die wichtigsten Aussagen des Gesprächs

  • Jeder Mensch muss die Werkzeuge herausfinden, die ihm am besten liegen.
  • Die Standardprogramme auf PCs, Laptops und Smartphones eignen sich für den Einstieg in die Selbstorganisation.
  • In Deutschland, wo es nicht überall W-LAN gibt, helfen Notizzettel und Sprachaufzeichnung, wenn man unterwegs Ideen festhalten möchte.
  • Pläne aus Papier halten Aufgaben und Termine immer vor Augen.
  • Flipboards, Whiteboards oder Pinnwände haben den Vorteil, dass man aufstehen und zu ihnen gehen muss. Der Weg dorthin kann ein Ritual werden, beispielsweise als eindeutiges Signal, dass eine Aufgabe erledigt ist.
  • Oft sind es einfache Hilfsmittel, die besonders intuitiv und effektiv sind.
  • Ein Gerät als Backup, falls ein Gerät kaputt geht, ist sinnvoll. Dann kann man auch ein stationäres Gerät mit anderer Hardware ausgestattet im Büro verwenden und nur einGerät mitnehmen.
  • Kombinationen verschiedener Werkzeuge bringen viel, weil man intuitiver planen kann.

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