Flipintu – für Leser Lesestoff, für Verlage Öffentlichkeit

 “Discoverability” ist das Schlagwort, unter dem Flipintu agiert. Flipintu ist eine Plattform, deren erklärtes Ziel es ist, das Suchen und Finden von Lesestoff wieder zu einer Entdeckungsreise zu machen. Hinter der Plattform steht die Tatsache, dass Leser nur in wenigen Fällen durch das Suchen in Online-Shops auf Bücher und E-Books stoßen. Tatsächlich haben die meisten Leser ihre Entscheidung bereits getroffen und suchen mit dieser Entscheidung den Online-Shop ihrer Wahl auf.

Flipintu möchte der Ort sein, an dem Leser Bücher und E-Books entdecken, anlesen und eventuell auch kaufen. Daher richtet sich Flipintu an Leser wie an Blogger und Verlage. Verlage haben die Möglichkeit, ihre Titel bei Flipintu vorzustellen und auch Leseproben anzubieten. Blogger können über Bücher berichten und an deren Verkauf mitverdienen. Leser wiederum können nach Themen suchen, sich informieren, mit anderen Lesern austauschen und dann auf Flipintu oder in einem anderen Shop kaufen.

In folgenden Bereichen können Leser stöbern:

  • Literatur
  • Kinder- und Jugendbücher
  • Technik und Landwirtschaft
  • Finanzen, Wirtschaft, Recht
  • Sport
  • Lifestyle
  • Kunst, Entertainment
  • Geistes- und Gesellschaftswissenschaften
  • Medizin und Gesundheit
  • Glaube und Religion
  • Reise und Urlaub
  • Familie, Kinder und Bildung
  • Persönliche Ratgeber
  • Kochen, Essen und Trinken
  • Natur, Haus und Garten

Die Zuordnung der Texte erscheint teilweise willkürlich.

Damit Leser möglichst passende Empfehlungen erhalten können, sollen sie sich registrieren. Wenn sie dann bei Flipintu stöbern, sammelt die Seite Daten über ihre Interessen und leitet daraus Empfehlungen ab. Das funktioniert ähnlich wie bei großen Online-Shops: Je öfter ein Leser Informationen sucht, Leseproben liest und sich mit anderen Lesern austauscht, desto mehr gibt er über seine Interessen preis und desto passgenauer sind die Empfehlungen.

Momentan befindet sich Flipintu in der Betaphase. Veränderungen an der Benutzeroberfläche, aber auch an der Struktur sind zu erwarten. Dennoch lohnt es sich für Leser auszuprobieren, ob diese Art der Buchempfehlung zu ihrem Informationsstil passt.

 

Kommentar verfassen

Related Post

Rezensionen gegen BezahlungRezensionen gegen Bezahlung

Bücher verkaufen sich nicht von selbst. Diese Erkenntnis kommt zu allen Autoren, gleichgültig ob sie in einem großen Verlag veröffentlichen oder sich im Self-Publishing versuchen. Leser kaufen nur die Bücher, von denen sie wissen. Viele, wenn auch nicht alle, bevorzugen außerdem Bücher, die andere Leser ihnen empfehlen. Solche Empfehlungen heißen manchmal

Autor als FirmaAutor als Firma

Der Autor als Firma, die Autorin als Marke – selbst wer Belletristik schreibt, möchte von Leser*innen gelesen und wiedererkannt (und wieder gelesen) werden. Leser*innen kaufen ihre Bücher und E-Books selten direkt von Autor*innen, sondern in Geschäften und Online-Shops. Damit sie die Bücher und E-Books, die Bilder dieser Bücher in den

Was waren Ihre ersten Schreibversuche, Stefanie Boehm?Was waren Ihre ersten Schreibversuche, Stefanie Boehm?

Sie finden die Beiträge über die ersten Schreibversuche auch im Menü unter Gastbeiträge. Dort können Sie auch die Beiträge der Sommeraktionen der vergangenen Jahre entdecken. Spannend sind ebenfalls die Autoreninterviews im Menüpunkt Interviews. Ein Buch bedeutet für die meisten Leute Spannung, entweder die Entspannung oder auch Spannung bis zum Ende, auf

%d Bloggern gefällt das: