By | 18. Juli 2019

Biografisches

Die meisten Autoren lassen Biografisches in ihre Texte fließen, auch wenn es ihnen nicht bewusst ist. Doch manchmal ist es eine bewusste Entscheidung, tatsächlich Erlebtes in den Text aufzunehmen. Dann stellen sich jedoch immer mehrere Fragen:

  • Ist Biografisches für mein Publikum geeignet?
  • Wie umfangreich sollte ich die biografischen Erlebnisse schildern?
  • Können die Leser aus diesen biografischen Anteilen des Textes etwas ziehen, etwa Hoffnung, Inspiration, eine Lehre?
  • Wie offen möchte ich mit den tatsächlichen Ereignissen umgehen?
  1. Denken Sie an eine Situation, die für Sie ein Misserfolg war. Das kann ein Rendezvous sein, eine Prüfung, ein Besuch bei den Eltern des neuen Partners. Wie können Sie diese Erfahrung für Ihre Leser so drastisch wie möglich darstellen?
  2. Bleiben Sie bei dieser Situation, bei der Sie nicht gerade glänzten. Haben Sie Lehren daraus gezogen? Welche? Wie können Sie diese Lehren Ihren Lesern vermitteln?
  3. Denken Sie an das, was für Sie so unangenehm war. Können Sie diese Ereignisse so schildern, dass sie weniger schmerzhaft sind? Vielleicht sogar so, dass man darüber lachen  kann?

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