Kategorie: Schreiben

Ereignisloses Leben – Trotzdem Romane schreiben?

By | 17. Mai 2020

Wenn wir an die Berufe bekannter Autorinnen und Autoren denken, kann uns der Neid überkommen. Apothekenhelferin mit Zugriff auf den Giftschrank (Agatha Christie), Pressesprecher eines störanfälligen Kernkraftwerks (Terry Pratchett), um nur zwei zu nennen. Erfahrungen aus dem Berufsleben finden sich in den…Read More »

Autorin allein zu Haus

By | 10. Mai 2020

Den ganzen Tag allein zu Haus – das ist für viele Autor*innen ein Traum, der leider meist nur für wenige Stunden am Tag in Erfüllung geht. In Zeiten der Pandemie sind viel mehr Autor*innen den ganzen Tag zu Hause, wenn sie ihren…Read More »

Durch Gehen die Welt erfahren

By | 7. Mai 2020

Können wir durch Gehen die Welt erfahren? Einfach nur zu gehen, statt sich zielorientiert fortzubewegen, wird von nicht wenigen Mitmenschen misstrauisch betrachtet. Alles muss heutzutage einem Zweck folgen, ansonsten ist es Verschwendung. Das klingt pauschal und provozierend, letztlich neigen wir trotzdem dazu,…Read More »

Das erste Buch ist nicht das Buch

By | 26. April 2020

Das erste Manuskript, das wir fertigstellen, ist genau das: Das erste Manuskript, das wir fertigstellen. Hoffentlich ist es nicht das letzte Buch. Was heißt das für Autor*innen, die diese unbestreitbar große Leistung erbracht haben? Das erste Buch … und die Arbeit danach…Read More »

Schauspieler – Müssen Autoren auch das sein?

By | 9. April 2020

Schauspieler und Schauspielerinnen spielen Charaktere, Autor*innen erschaffen und schreiben Charaktere. Die Nähe der beiden Aufgaben lässt fragen, inwiefern nicht auch Autor*innen ihre Charaktere „spielen“, während sie sie im Roman handeln lassen. Wann und wo spielen Autor*innen? Die Arbeit von Schreibenden besteht zunächst…Read More »

Kreative Wunden und ihre lebenslangen negativen Folgen

By | 19. März 2020

Es kommt immer wieder vor, dass sich Autor*innen wie in einer Zwangsjacke gefangen fühlen und nicht wissen, warum sie an sich und ihren Texten zweifeln. Schuld sind oft kreative Wunden, die ihnen vor langer Zeit zugefügt wurden. Manchmal ist die Erinnerung an…Read More »

Wo ist dein Zimmer zum Schreiben?

By | 15. März 2020

Ein Zimmer zum Schreiben bedeutet auch ein eigenes Zimmer. Das war für Virginia Woolf vor fast hundert Jahren eine von zwei Voraussetzungen für Frauen, Literatur schreiben zu können. Die andere war ein Jahreseinkommen von 500 Pfund, was etwas deutlich war als das…Read More »

Innere Monologe – Was nervt?

By | 12. März 2020

Innere Monologe und der Bewusstseinsstrom führen Leser*innen in den Kopf eines Charakters. Das kann interessant sein – oder eben auch nicht. Manche Autor*innen schätzen den inneren Monolog, andere vermeiden ihn und wieder andere rutschen versehentlich hinein und suchen einen Weg heraus. Was…Read More »