Vielleicht gehören Sie auch zu den Menschen, bei denen in den ungünstigsten Momenten das Telefon klingelt oder ein Nachbar vor der Tür steht. Bei denen immer etwas nach Aufmerksamkeit verlangt, vom Fußboden über den Wellensittich zu den Putzstreifen am Fenster. Wenn Sie dann feststellen, dass Sie in dieser Woche noch
Kategorie: Schreibwerkstatt
Aus Episoden ein Buch machenAus Episoden ein Buch machen
Besonders unerfahrene Autor*innen kämpfen oft mit dem Ende ihres Romans. Es will und will nicht kommen, gleichgültig wie viel Text sie schreiben. Das unmögliche Ende ist oft der Grund, warum ein Manuskript in eine Schublade wandert und nie wieder herausgenommen wird. Das Manuskript ist eine Sammlung von Episoden, vielleicht sogar
Überarbeitung: vom Großen zum KleinenÜberarbeitung: vom Großen zum Kleinen
Die Überarbeitung eines Manuskripts kann Autor*innen an den Rand eines Nervenzusammenbruchs bringen. Das ist natürlich nicht wünschenswert, deshalb ist eine Vorgehensweise gefragt, die Überblick verschafft und es erlaubt, in eindeutigen Arbeitsschritten voranzukommen. Es empfiehlt sich, vom Großen zum Kleinen zu arbeiten: Große Veränderungen wie Veränderungen in der Struktur, müssen aus
Autor als FirmaAutor als Firma
Der Autor als Firma, die Autorin als Marke – selbst wer Belletristik schreibt, möchte von Leser*innen gelesen und wiedererkannt (und wieder gelesen) werden. Leser*innen kaufen ihre Bücher und E-Books selten direkt von Autor*innen, sondern in Geschäften und Online-Shops. Damit sie die Bücher und E-Books, die Bilder dieser Bücher in den
Vorzeichen im TextVorzeichen im Text
Spannung entsteht, wenn wir Hinweise im Text entdecken, die auf kommende Ereignisse verweisen. Wir warten auf das Eintreten dieser Ereignisse und erwarten (oder befürchten) in jeder Szene, dass geschieht, was angedeutet wurde. Solche Vorzeichen im Text geben dem Text eine Richtung und sorgen, je nach Art des Hinweises, für eine
Autor lernen – Wie lange dauert das?Autor lernen – Wie lange dauert das?
Wie lange dauert das, Autor lernen? Geht man drei Jahre in eine Lehre oder studiert an der Universität? Oder setzt man sich täglich an den Schreibtisch, und hofft, dass die 10.000-Stunden-Regel von Malcolm Gladwell zutrifft? Oder sind andere Faktoren ausschlaggebend? Oder lernt man etwa nie aus? Autor lernen – Zeit
Zukunft – Schreiben in Zeiten von CoronaZukunft – Schreiben in Zeiten von Corona
Niemand kennt die Zukunft. Aber wir haben Vorstellungen, wie sie sein könnte, sowohl Ängste als auch Hoffnungen. In Bezug auf die Pandemie hoffen viele auf die schnelle Entwicklung entweder eines Impfstoffs oder eines Medikaments. Autor*innen brauchen eine Perspektive, damit sie schreiben können. Dabei ist es gleichgültig, ob sie positive oder
Die Macht der neuen VersionDie Macht der neuen Version
Eine Entdeckung, die Autor*innen zwangsläufig machen, ist die Bedeutung der Überarbeitung ihres Manuskripts. Zwar lernen wir in der Schule rudimentär, dass man einen Text überarbeiten muss, aber mit Büchern hat das Schulwissen nichts zu tun. Bücher sind fertig und perfekt. Manuskripte dagegen, sind nie wirklich fertig. Es ist immer wieder