Verbotene Bücher

 Verbotene Bücher – damit verbinden wir das Mittelalter oder Diktaturen.

Die letzte Septemberwoche ist in den USA Banned Books Week, die Woche der verbotenen Bücher. Seit 1982 fordert die von Judith Krug initiierte Kampagne Leser auf, sich mit umstrittenen Büchern auseinanderzusetzen.

Ein Zusammenschluss verschiedener Organisationen, darunter Lehrer- und Bibliothenverbände, veröffentlicht jährlich eine Liste von Büchern, deren Entfernung aus öffentlichen Bibliotheken und Schulbüchereien verlangt wurde. Solche Forderungen erheben meist konservative Gruppen, die an den Inhalten der Bücher Anstoß nehmen. Meist sehen sie eine Gefahr für Familien und Kindern, wenn in den Büchern Sexualität, Gewalt, vulgäre Sprache oder okkulte Praktiken thematisiert werden.

In der Liste der zwischen 2004 und 2011 angefochtenen Bücher findet man so bekannte Werke wie Das Tagebuch der Anne Frank, The Canterbury Tales von Geoffrey Chaucer, The Great Gatsby von F. Scott Fitzgerald, Hamlet von William Shakespeare, Siddhartha von Hermann Hesse und den ersten Band der Harry Potter-Reihe.

Amnesty International nutzt die Gelegenheit, auf das Schicksal von Menschen aufmerksam zu machen, die durch das Schreiben, Verlegen, Lesen oder Besitzen verbotener Bücher Opfer von Verfolgung werden.

 

 

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