By | 9. Februar 2020

gute Vorsätze

Es ist jetzt über einen Monat her, dass das Jahr 2020 angefangen hat. Haben Sie in der Silvesternacht gute Vorsätze gefasst? Was ist aus diesen Vorsätzen geworden? Nichts? Noch ist Zeit genug, die Vorsätze umzuformulieren, sodass Sie sie im Laufe des Jahres umsetzen können.

Gute Vorsätze, aber nichts daraus geworden

Viele Menschen erzählen im lockeren Gespräch, dass auch sie ein Buch schreiben wollen. Die meisten dieser Menschen werden nie ein Buch schreiben. Wer mehr oder weniger regelmäßig schreibt und auch veröffentlicht weiß, dass mehr dazu gehört, als der Wunsch zu schreiben. Wünsche müssen zu Zielen werden. Genau darin liegt das Problem, besonders bei kreativen Tätigkeiten wie dem Schreiben.

Wünsche sind vage. Sie sind in eine undefinierte Zukunft gerichtet und sehen nur ein vollendetes Ereignis. Der Weg dahin wird ausgeblendet. Weil der Weg zu ihrer Erfüllung nicht sichtbar ist, gelten Wünsche als unerfüllbar.

Ziele hingegen sind ausformuliert. Wir formulieren sie, und in unserem eigenen Interesse sollten wir sie so formulieren, dass wir sehen können, wie wir sie erreichen.

Was bedeutet das für Autor*innen?

Der Weg zum Ziel für Autor*innen

Auch wenn Sie Ihr Schreiben als Geschäft betrachten, sollten Sie das Besondere des Schreibens berücksichtigen. Alle kreativen Tätigkeiten sind Schwankungen unterworfen, die in anderen Geschäftsbereichen nicht auftreten. Zudem unterliegen die meisten Autor*innen Verpflichtungen, die Vorrang vor dem Schreiben haben. Das sollten Sie bei der Formulierung Ihrer Ziele berücksichtigen. Schreiben Sie Ihre Ziele auf, das macht sie verbindlicher, und lesen Sie sie regelmäßig durch, um sich zu vergewissern, was Sie erreicht haben.

  1. Setzen Sie sich eindeutige Ziele. Sagen Sie nicht „Ich werde dieses Jahr ein Buch schreiben.“ Überlegen Sie, wie viel Zeit Sie realistisch zum regelmäßigen Schreiben haben und was Sie in dieser Zeit erreichen können. Wählen Sie Formulierungen wie „Ich werde jeden Tag eine Stunde schreiben“ oder „Im Urlaub schreibe ich die ersten drei Kapitel.“
  2. Erinnern Sie sich, warum Sie sich diese Ziele gesetzt haben. Selbst wenn Ihnen wenig Zeit zum körperlichen Schreiben zur Verfügung steht, können Sie bei regelmäßigen Sitzungen ein Buch vollenden. Dieses fertige Buch ist das große Ziel, dass Sie in kleinen Schritten erreichen können.
  3. Beginnen Sie klein. Das fertige Manuskript wird Ihnen nicht in den Schoß fallen. Aber durch regelmäßiges Arbeiten an dem Buch nähern Sie sich diesem fertigen Manuskript an. Auch Nachdenken über die Handlung und die Charaktere ist Arbeit am Buch. Schreiben Sie, wenn Sie Zeit haben und genießen Sie das Schreiben dann.
  4. Belohnen Sie sich für Zwischenziele. Gerade wenn Sie wenig Zeit haben, sind Zwischenziele wichtig. Jedes fertige Kapitel ist so ein Zwischenziel. Oder jeder Tag, an dem Sie alleine im Haus waren und fünf Stunden ohne Unterbrechung schreiben konnten. Gönnen Sie sich besondere Schokolade, Kaffee, Tee oder Wein. Sie sind Ihrem fertigen Buch ein Stück näher gekommen.

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