By | 13. Februar 2020

Recycling am Schreibtisch

Recycling ist ein neuer Trend (seit mindestens den 1980er Jahren). Auch Autor*innen können diesem Trend folgen und gleichzeitig der Umwelt und ihrem Portemonnaie helfen. Recycling am Schreibtisch kann sich sowohl auf Gegenstände als auch auf Ideen beziehen.

Recycling von Gegenständen rund um den Schreibtisch

Wenn wir über Abfälle oder Wertstoffe rund um den Schreibtisch nachdenken, kommt uns zuerst Papier in den Sinn. Auch in Zeiten, in denen wir Manuskripte mit dem Computer schreiben, sammelt sich rund um den Schreibtisch Papier. Irgendwann häuft es sich zu unkontrollierbaren Türmen an. Dann ist es an der Zeit, es zu entfernen – in den Papierkorb, und den Papierkorb in die Papiertonne oder den Papiercontainer.

Es gibt schon lange Druckerpapier, Collegeblocks oder Notizbücher aus recyceltem Papier. Heutzutage sieht man dem Papier oft gar nicht mehr an, dass es aufbereitet wurde.

Druckerpatronen und -Kartuschen können wir ebenfalls zum Recyclen geben. Sie werden gereinigt, neu befüllt und weiterverkauft.

Recycling von Ideen, Texten, Notizen …

Beim Recyclen von Ideen und Texten müssen Autor*innen darauf achten, dass sie nicht die Rechte anderer verletzen. Dass sie nicht einfach einen Text, der bereits in einem Verlag erschienen ist, selbst herausgeben dürfen, sollte allen bewusst sein. Anders sieht es aus, wenn die Rechte wieder an sie zurückfallen. Dann können Autor*innen ihre alten Texte im Self-Publishing herausgeben oder anderen Verlagen anbieten.

In Schubladen und auf alten Datenträgern schlummern zahlreiche Manuskripte, die nie auch nur bis in die Nähe der Veröffentlichung gereift sind. Es lohnt sich, diese alten Schätze zu sichten und zu überlegen, ob sie nach angemessener Überarbeitung nicht doch bereit für die Öffentlichkeit sind.

Bei dieser Gelegenheit können die alten Ideen auch umgearbeitet und für eine neue Zielgruppe aufbereitet werden.

Wenn Autor*innen gebloggt haben, können sie überlegen, ob es sich lohnt, alte Blogposts als E-Book herauszugeben. Dazu existieren sogar Plugins, die diese Arbeit erleichtern. (Bei WordPress gibt es einige solcher Plugins, mit der aktuellen WordPress-Version getestet ist derzeit nur Print My Blog.)

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