E-Mail-Adresse – Warum sollte ich aufpassen?

E-Mail-Adresse

Autorinnen und Autoren sollten sich eine Internetadresse mit ihrem Namen leisten und ihren E-Mail-Verkehr über eine E-Mail-Adresse in diesem Namen führen. Das wirkt professionell und vertrauenerweckend. Allerdings gibt es auch Situationen, in denen sie diese Adresse nicht verwenden sollten.

Die richtige E-Mail-Adresse am falschen Ort

Eine E-Mail-Adresse mit Ihrem Namen sieht in der Kommunikation mit Leser*innen und Dienstleistern gut aus. Es zeigt auch, dass Ihnen Ihre Fans wichtig sind und Sie wiedererkannt und angeschrieben werden möchten.

Bei der Einrichtung von Kundenkonten sollten Sie aber eine neutrale E-Mail-Adresse verwenden. Das macht die Kommunikation eventuell umständlicher, aber sicherer.

Das Problem liegt nur teilweise bei Amazon, Tolino Media, Otto, Paypal oder Ihrer Hausbank. Die Server dieser Unternehmen könnten gehackt und die Kontaktdaten der Kund*innen abgegriffen werden. Im besten Fall passiert gar nichts, im mittelschweren Fall fließt das E-Email-Konto von Spam-Mails über, im schlimmsten Fall verlieren Sie Geld. Aber die großen Unternehmen sind verpflichtet, Ihre Daten zu schützen und tun das auch.

Das eigentliche Problem könnte entstehen, wenn Sie sich entschließen, die E-Mail-Adresse in Ihrem Namen nicht länger zu verwenden.

Nach der Kündigung

Sie kündigen die Internetadresse und die dazugehörigen E-Mail-Konten. Die Internetadresse steht dann wieder zum Verkauf. Über die Verfügbarkeitsprüfung bei Providern und Domainanbietern kann jede Person herausfinden, ob eine bestimmte Domain frei ist. (Ebenso möglich ist es, die Inhaber*innen von verwendeten Domains ausfindig zu machen und ihnen ein Kaufangebot zu unterbreiten.) So findet vielleicht auch die Internetadresse mit Ihrem Namen neue Eigentümer*innen.

Falls Sie unterdessen vergessen haben, Ihre E-Mail-Adresse in den Zugangsdaten zu Online-Händern oder E-Book-Plattformen zu ändern, haben nun andere Personen (theoretisch) Zugriff auf Ihre Konten — und auf Ihre Passwörter. Diese Personen könnten dann in Ihrem Namen Einkäufe tätigen oder in den sozialen Netzwerken posten.

Nicht ohne Grund fragen beispielsweise Twitter oder Ihre Hausbank gelegentlich nach, ob Ihre hinterlegten Daten noch aktuell sind.

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