Schlagwort: einen Roman schreiben

Die Endlosschleife um das erste KapitelDie Endlosschleife um das erste Kapitel

Das erste Kapitel ist bei vielen Autor*innen vermutlich der Teil des Manuskripts, der am meisten überarbeitet wurde. Einige verfangen sich in einer Endlosschleife und kehren immer wieder an den Anfang zurück. Es gibt viele gute Gründe, diese ersten Seiten zu verbessern, aber es gibt nur einen optimalen Zeitpunkt: Wenn das

Adjektive zähmen durch lautes LesenAdjektive zähmen durch lautes Lesen

Adjektive sind mächtige Wörter, denn sie können einen Text aufwerten oder unlesbar machen. Deshalb gibt es zahlreiche Regeln, was mit ihnen erlaubt ist und was verboten. Autor*innen brechen jedoch gerne mal eine Regel. Wie können sie Adjektive zähmen und zum Vorteil ihres Texts nutzen? Adjektive zähmen – Wann ist das

Zu viel von mir in den Charakteren?Zu viel von mir in den Charakteren?

Bei Lesungen kommt fast immer die Frage aus dem Publikum, ob das Buch autobiografisch ist. Wir erklären dann geheimnisvoll, dass es immer biografische Aspekte gibt, die wir aber so verarbeiten, dass sie nicht mehr viel mit dem ursprünglichen Ereignis zu tun haben. Doch in der Vermutung des Publikums steckt ein

Verhakt und verworren – Probleme im ersten EntwurfVerhakt und verworren – Probleme im ersten Entwurf

Das Schreiben des ersten Entwurfs bringt eine Geschichte erst ans Licht der Welt. Bisher schlummerten alle Bestandteile der Geschichte, alle Handlungsorte, alle Charaktere, alle Wünsche, Ängste und Verluste in der Fantasie. Nach dem Schreiben ist die rohe erste Version sichtbar, und mit ihr alle Probleme, die das Zusammenführen der Bestandteile

Vergessen, was man geschrieben hatVergessen, was man geschrieben hat

Es gibt zwei Situationen, in denen wir vergessen, was wir geschrieben haben. Die eine entsteht, wenn wir ein Manuskript zu lange liegenlassen. Die andere entsteht, wenn wir die Übersicht über die Details und Zusammenhänge zwischen Charakteren verlieren. Über dieses Vergessen und wie wir ihm vorbeugen können, möchte ich heute schreiben.

Alle Charaktere sind sich zu ähnlich?Alle Charaktere sind sich zu ähnlich?

Die Rückmeldung von Testleser*innen ist ernüchternd: Alle Charaktere sind sich zu ähnlich, keiner sticht hervor, niemand ist besonders. Das passiert leider schnell, wenn wir die Maßstäbe aus dem realen Leben an ein Team in die Welt der Literatur übertragen. Was im richtigen Lebens wünschenswert ist, macht einen Text langweilig. Charaktere

Das “böse” Adjektiv und seine KollegenDas “böse” Adjektiv und seine Kollegen

Wenn der erste Entwurf eines Romans geschrieben ist, geht es an die Überarbeitung. Von diesem Moment an ist die Daseinsberechtigung eines jeden Worts in Gefahr. Das böse Adjektiv muss den Rotstift fürchten, ebenso wie Adverbien, Nominalphrasen, verschachtelte Nebensätze und Wörter zweiter oder dritter Wahl. Aber ist das Adjektiv wirklich ein

Gegenstände erzählen lassenGegenstände erzählen lassen

Ein Problem, mit dem sich viele Autor*innen herumschlagen, ist die Vorgeschichte ihrer Charaktere. Leser*innen möchten wissen, was einen Charakter zu dem Menschen gemacht hat, den sie in der Handlung treffen. Doch all diese Informationen blähen das Manuskript auf und lenken von den wichtigen Handlungsschritten ab. Was wir suchen, ist eine