Die besten englischsprachigen Indie-Bücher 2013 – Shelf Unbound

 Obwohl Weihnachten naht, befasst sich die neuste Ausgabe von ShelfUnbound mit den Gewinnern des zweiten Wettbewerbs für das beste unabhängig veröffentlichte Buch. Mehr als tausend Bücher wurden aus der ganzen Welt eingereicht. Die Dezember/Januar-Ausgabe von ShelfUnbound stellt hundert Lieblingsbücher und natürlich die Sieger vor.

ShelfUnbound ist ein kostenloses Online-Magazin in englischer Sprache, das sich der Verbreitung und Förderung unabhängig veröffentlichter Bücher widmet. Lesen Sie hier mehr über ShelfUnbound.

Siegerin des Wettbewerbs für das beste unabhängig veröffentlichte Buch ist Nancy Peacock mit „The Life And Times Of Persimmon Wilson“. Peacocks Roman spielt im späten 19.en Jahrhundert. Persimmon Wilson ist ein Sklave auf einer Plantage in Louisiana. Als sein Besitzer während des Bürgerkriegs mit seinen Sklaven nach Texas flieht, gelingt Persimmon die Flucht. Er schließt sich den Komantschen an und wird ihr Anführer. Peacock erklärt im Interview (Seiten 6 bis 9), wie sie zu ihrem Protagonisten kam und wie sie die Schauplätze recherchiert hat.

Finalistin Hilary Sloin schreibt in „Art On Fire“ eine Biografie über die (erdachte) Malerin Francesca deSilva und deren Schwester Isabella (Seiten 10 bis 12). Die Handlung des Romans wird von „Expertisen“ diverser Kunstkritiker, Gendertheoretikerinnen und Psychologen unterbrochen.

Finalist Tim Chapman (Seiten 14 bis 16) beschreibt in „Bright And Yellow, Hard And Cold“ den Kampf eines Staatsanwaltes gegen einen Mörder.

Finalistin Heather Pedoto (Seiten 18 bis 20) hat ein Buch mit außergewöhnlich langem Titel eingereicht. „One Of Five Items That Adeline Stein Left On The Bus On The Way To The Zoo“ ist das Tagebuch einer jungen Frau. Sie vergisst es im Bus, ein Mann findet es und, statt die persönlichen Aufzeichnungen zurückzugeben, veröffentlicht das Tagebuch.

Finalist Dan Sheehan (Seiten 22 bis 24) veröffentlichte „After Action: The True Story Of A Copra Pilot’s Journey„. Darin arbeitet er seine Erfahrungen aus dem Irak-Krieg auf.

Finalistin Kathleen Wheaton (Seiten 26 bis 28) veröffentlichte mit „Aliens And Other Stories“ keine Kurzgeschichten über Außerirdische. Ihre „Aliens“ sind irdische Menschen in einem Zustand der Entfremdung.

Die hundert Lieblingsbücher der Jury werden ebenfalls  kurz vorgestellt. Unter den Favoriten sind auch Kinder- und Jugendbücher, was kurz vor Weihnachten vielleicht eine Quelle ungewöhnlicher  Geschenke ist.

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