Ideen fürs Bloggen – zum Beispiel RSS-Feeds

 Death_to_stock_photography_weekend_work (6 of 10)_kleinerSie haben womöglich auch schon vor ihrem Laptop gesessen, sich am Kopf gekratzt und gejammert: „Was soll ich denn bloggen? Was passiert denn in der Welt? Ich habe keine Lust mehr!“ Kein Grund zum verzweifeln – Es gibt eine zeitsparende Methode, Informationen von verschiedenen Webseiten an einer Stelle zu sammeln. Sie brauchen nur noch dort nachzusehen, sich für ein Thema zu entscheiden und loszutippen. Wie das? RSS-Feeds. Hä?

Was ist ein RSS-Feed?

RSS-Feeds gibt es schon seit 1997. Es gibt verschiedene Interpretationen für RSS, die gebräuchlichste ist Really Simple Syndication. Sie können Webseiten als RSS-Feeds abonnieren. Änderungen auf diesen Webseiten, etwa neue Blogposts, lesen Sie dann in Ihrem RSS-Reader. Sie sparen Zeit, weil Sie nicht mehr alle Webseiten einzeln anklicken oder mehrere Newsletter durchlesen müssen.

Wenn Sie sich auf einer Webseite befinden, können Sie schnell sehen, ob Sie diese Seite per RSS abonnieren können. In Ihrem Browser wird Ihnen das RSS-Icon orange angezeigt. Im Internet-Explorer sieht das so aus:

Icon_rssWenn Sie die Webseite nicht per RSS abonnieren können, erscheint das Icon grau. Neben dem Icon findet sich oft in den Menüs der Webseite die Möglichkeit, den RSS-Feed zu abonnieren.

Screenshot RSS-Feed http://sevecke-pohlen-blog.de/feed/

Screenshot RSS-Feed http://sevecke-pohlen-blog.de/feed/

Klicken das Icon an, kommen Sie auf eine Seite mit stark vereinfachter Darstellung. Dort ist gesammelt, was Sie abonnieren können. Kopieren Sie die URL des Feeds und fügen ihn in Ihren RSS-Reader ein.

Wo einfügen?

Was ist ein RSS-Reader?

Ein RSS-Reader ist eine Software, mit der Sie Ihre abonnierten RSS-Feeds lesen können. Eine deutschsprachige Übersicht finden Sie hier, eine weitere englischsprachige hier. Es gibt kostenpflichtige und kostenlose Reader für jeden Geschmack. Einige sind webbasiert, einige laden Sie auf Ihr Laptop oder Ihr mobiles Lesegerät herunter.

Mit RSS-Abos können Sie die Materialsammlung für Ihr Bloggen, aber natürlich auch für das Posten in Sozialen Netzwerken in viel kürzerer Zeit erledigen. Es lohnt sich also, diese doch beinahe Steinzeitmethode auszuprobieren.

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