By | 28. Juni 2018

Der Kindle Previewer ist ein kostenloses Tool, mit dem Autoren auf ihrem Computer überprüfen können, wie ein Kindle-E-Book auf verschiedenen Geräten aussieht. Diese Funktion steht zwar bei KDP auch online zur Verfügung, aber manchmal ist es einfach praktischer, diese Tests offline durchzuführen. Natürlich haben wir keine Garantie, dass unser E-Book tatsächlich auf allen Geräten so aussieht. Aber Probleme, die uns bei der Ansicht mit dem Kindle Previewer auffallen, werden mit Sicherheit auch auf „richtigen“ Geräten auftreten.

Im Laufe der Jahre sind mehrere Versionen des Kindle Previewer erschienen. Alle waren in ihren Funktionen ziemlich eingeschränkt und machten das Betrachten der E-Books anstrengend. Die E-Books sahen nie so „schön“ aus wie auf richtigen Testgeräten oder in Leseapps. Die neue Version ist ein großer Schritt vorwärts.

Die Versionen des Kindle Previewer im Vergleich

Leichenschatten mit Kindle Previewer alt

Den alte Kindle Prewiewer konnte man nur in einem Fenster mit festgelegter Größe nutzen. Drei Gerätetypen standen zur Auswahl. Man konnte die Ansicht des E-Books innerhalb dieses Fensters auf Größen einstellen und ansonsten die Schriftgröße verändern. Die Auswahl der Schriften war auf eine begrenzt.

Leichenschatten mit Kindle Previewer neu

Die neue Version des Kindle Previewer zeigt die einzelnen Seiten und das E-Book, wie es auf dem eingestellten Gerätetyp erscheinen sollte. (Immer den Konjunktiv berücksichtigen. Abweichungen sind nach wie vor möglich.) Die Fenstergröße ist jetzt variabel, wenn auch das abgebildete Lesegerät immer in der gleichen Größe erscheint. Dafür gibt es jetzt viel mehr Schriften zur Auswahl. Die Abbildung der einzelnen Seiten ermöglicht die Suche nach bestimmten Seiten, die nicht im Inhaltsverzeichnis stehen. Nützlich ist das Konvertierungsprotokoll, in dem Sie integrierte Suchwörter und den Ablauf der Konvertierung nachsehen können

Hilfreich finde ich auch die Option automatisch weiterblättern. Das Lesegerät blättert das E-Book selbstständig von Seite zu Seite durch. Für jede Seite bleibt genug Zeit, das Layout zu prüfen und zu kontrollieren, ob Seitenumbrüche an den richtigen Stellen erscheinen oder Bilder korrekt wiedergegeben werden.

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