By | 17. Oktober 2019

Regeln

Es gibt Regeln für das Schreiben und es gibt Regeln, mit denen Autor*innen ihr Schreibleben besser organisieren und sich gleichzeitig besser fühlen können. Letzteres ist besonders wichtig, wenn Sie Ihr Autorendasein mit einem anderen Job und einer Familie in Einklang bringen müssen und möchten.

Regeln für das Autorenleben: Das Warum nicht vergessen

Haben Sie angefangen zu schreiben, weil Sie den Literaturnobelpreis gewinnen wollten? Vielleicht haben Sie damit einmal kokettiert, aber vermutlich haben Sie Ihre ersten Texte verfasst, weil Sie gerne Geschichten entwickelt und geschrieben haben. Erinnern Sie sich an diesen Grund, wenn Ihnen alles zu viel wird und Sie das Gefühl haben, sich für nichts abzurackern.

Neugierig bleiben

Als Autor*in sind Sie wie ein Schwamm, der alles Neue und Interessante aufsaugt und später wieder abgibt. Behalten Sie diese Fähigkeit. Bleiben Sie neugierig, fragen Sie warum? und sammeln Sie neue Eindrücke. Die Welt ist voll spannender Geschichten, die Sie irgendwann einmal für einen Text brauchen können.

Regeln für das Dazulernen: Viel lesen

Sammeln Sie Geschichten. Dazu sollten Sie Filme ansehen und vor allem viel lesen. Achten Sie auf eine große Breite an unterschiedlichen Büchern. So lernen Sie nicht nur Fakten kennen, sondern entdecken, wie andere Autor*innen inhaltliche und erzählerische Probleme gelöst haben.

Immer positiv

Gerade Autorinnen erleben selten nur Erfolge. Setzen Sie sich kleine, erreichbare Ziele und freuen Sie sich über jedes erreichte Ziel. Meiden Sie negative Menschen, die Ihre Arbeit nicht ernst nehmen oder Sie als willigen Mülleimer für Probleme aller Art benutzen. Umgeben Sie sich mit Menschen, die Sie und Ihre Arbeit schätzen, die Sie loben, die Sie aber auch, falls notwendig, kritisieren.

Wie du mir, so ich dir

Sie schätzen aufrichtige und ehrliche Kolleg*innen? Treten Sie anderen Autor*innen ebenso aufrichtig und ehrlich gegenüber. Helfen Sie mit Rat und Tat, wenn Sie darum gebeten werden, respektieren Sie aber Grenzen. Verwechseln Sie Kollegialität nicht mit Freundschaft. Machen Sie sich bewusst, dass Kritik nicht nur nach negativen, sondern auch nach positiven Aspekten sucht. Benennen Sie auch Positives und freuen Sie sich, wenn andere auch in Ihrer Arbeit Positives entdecken.

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