Täglich schreiben, das ist ein Muss. So scheint es jedenfalls, wenn ich die Ratschläge in Blogs und sozialen Medien lese. Der Alltag scheint für manche Autor*innen nicht zu existieren. (Vielleicht ist er auch nicht sonderlich anspruchsvoll, ich habe diese Leute nicht gefragt.) Doch für die Mehrheit existiert er, und er
Kategorie: Autoren
Ich bin nicht mein BuchIch bin nicht mein Buch
Ich bin nicht mein Buch. Das klingt selbstverständlich, aber Autor*innen zittern meist vor dem Moment, in dem sie ihr Manuskript, an dem sie so lange gearbeitet haben, an die Öffentlichkeit bringen. Diese Öffentlichkeit müssen noch nicht die eigentlichen Leser*innen draußen in der Welt sein. Testleser*innen, Lektor*innen, Agent*innen sind fremde Menschen.
Welche Voraussetzungen bringen Autoren mitWelche Voraussetzungen bringen Autoren mit
Was müssen Autor*innen mitbringen? Welche Voraussetzungen müssen Menschen erfüllen, damit sie nicht in die große Gruppe fallen, die davon reden, schreiben zu wollen, aber nicht schreiben? Es geht hier nicht um äußere Voraussetzungen wie ein eigenes Zimmer zum Schreiben, ein Laptop oder genügend Zeit. Es geht um das Innere der
Kann ich lernen, kein Perfektionist zu sein?Kann ich lernen, kein Perfektionist zu sein?
Wollen wir nicht alle das perfekte Buch schreiben? Oder das beste uns mögliche Buch? Zwischen diesen beiden liegen Welten, insbesondere was den Umgang der Autor*innen mit Arbeitshaltung, Arbeitsorganisation und Zweifeln angeht. Betrachten wir einmal die Probleme beim Schreiben und überlegen, wie wir es schaffen können, kein Perfektionist zu sein, denn
Schreiben wie ein LeistungssportlerSchreiben wie ein Leistungssportler
aodurch So seltsam es klingen mag, Autorinnen und Leistungssportler haben einige Gemeinsamkeiten. Die wichtigste Gemeinsamkeit ist der Wunsch, besser zu werden. Während aber Leistungssportler unter Anleitung ihrer Trainer ausgeklügelten Programmen folgen, müssen sich Autorinnen und Autoren eigene, individuelle Wege zur Verbesserung suchen, um sich weiterentwickeln zu können. Leistungssportler oder Autor
Vom Leser zum AutorVom Leser zum Autor
Auf dem Weg vom Leser zum Autor wirken mehrere Kräfte auf ein Individuum ein. Da sind verschiedene Einflüsse und da sind verschiedene Voraussetzungen. Während die Einflüsse variieren, sind die Voraussetzungen immer gleich. Vom Leser zum Autor – die Einflüsse Die Einflüsse, die einen Leser oder eine Leserin dazu bringen, selbst
Im Roman den Weg nicht verlierenIm Roman den Weg nicht verlieren
Bei der Arbeit an einem langen Text wie einem Roman benötigen Autor*innen Überblick über die komplexen Wendungen. Für sie ist es wichtig, dass die den Weg nicht verlieren, sondern ihre Charaktere sicher vom Anfang zum Ende bringen. Das kann eine Herausforderung sein, besonders wenn einander widersprechende Ideen die klare Sicht
Die unnötige MuseDie unnötige Muse
Entgegen hartnäckiger Gerüchte benötigen Autor*innen die unnötige Muse nicht. In Erich Kästners Kinderbuch Das fliegende Klassenzimmer soll der Erzähler mitten im Sommer eine Weihnachtsgeschichte schreiben. Da er sich im heißen Berlin nicht dazu in der Lage sieht, fährt er in die Berge. Dort schreibt er mit Blick auf die schneebedeckten