Lass dich nicht von (Schreib-)Problemen jagen

 daswortgewand_head-172351_1280_pixabay_kleinerSelten hat man die Gelegenheit, ohne jede Ablenkung zu arbeiten. Immer gibt es wenigstens eine Sache, die noch erledigt werden muss. Diese eine Sache rumort in Ihrem Hinterkopf und lässt Sie nicht zur Ruhe kommen. Ihre Konzentration leidet. Ihre Arbeit leidet. Und normalerweise plärrt nicht nur eine unerledigte Aufgabe um Aufmerksamkeit. Wenn Sie Alltag und Schreiben in Einklang bringen wollen, müssen Sie diesen nervigen Aufgaben klare Regeln setzen. Und sich selbst auch.

Damit Sie alle mit dem Schreiben, und gegebenenfalls Veröffentlichen verbundenen Arbeiten fristgerecht erledigen können, sollten Sie Ihren Tag und Ihre Woche planen. Das klingt langweilig. Tatsächlich hilft diese Planung Ihnen, einen Überblick über die zur Verfügung stehende Zeit und die anfallenden Aufgaben zu gewinnen. Dieser Überblick ist der erste Schritt. Auch wenn die Menge an Einzelaufgaben überwältigend erscheinen mag – normalerweise hilft bereits das Aufschreiben.

Setzen Sie sich Ziele. Bestimmte Aufgaben an einem bestimmten Tag oder innerhalb eines bestimmten Zeitfensters zu erledigen, mag wie ein Korsett erscheinen. Tatsächlich lernen Sie so, systematisch an die Aufgaben heranzugehen.

Planen Sie rückwärts von großen, lange festliegenden Terminen. Beispielsweise wollen Sie am ersten Jul 2017 Ihr neues Buch veröffentlichen. Was muss bis dahin geschehen sein, wie lange werden die Arbeitsphasen dauern? Setzen Sie diese Termine fest. Um diese Termine planen Sie Ihre Woche. Lassen Sie Raum für Unerwartetes. So haben Sie Spielraum, fall Sie Termine verschieben müssen. Achten Sie dabei immer darauf, dass Sie erledigen, was Sie sich vorgenommen haben.

Dieser Punkt kann unmöglich erscheinen. Wenn Sie schon der Gedanke an eine bestimmte Arbeit mit Grauen erfüllt, teilen Sie diese Aufgabe in kleinere Einheiten. Die sind schneller erledigt, und geben Ihnen dann ein gutes Gefühl.

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