By | 21. Februar 2019

Einkommensquellen

Es wäre schön, wenn Autoren vom Verkauf von Büchern und E-Books leben könnten, doch in den meisten Fällen ist dem nicht so. Autoren benötigen weitere Einkommensquellen, insbesondere wenn sie über ihren Brotjob wenig verdienen oder die wöchentliche Arbeitszeit in diesem Job zugunsten des Schreibens reduzieren möchten. Wie können Sie als Autor mehr Einkommen aus Ihren Büchern erzielen?

Zusätzliche Einkommensquellen – Aus dem Erfahrungsschatz der Recherche

Für jedes Buch müssen Autoren recherchieren und oft umfangreiches Wissen sammeln und strukturieren. Warum also nicht dieses Wissen nutzen, um ein paar Euros mehr zu verdienen? Andernfalls würde das gesammelte Wissen auf einer Festplatte oder einem Memorystick in Vergessenheit geraten. Das wäre schade um die Arbeit, die in das Sammeln dieses Wissens geflossen ist.

Für Sachbuchautoren ist es auf den ersten Blick naheliegender, ihre Recherche in einem Buch zu verwenden. Doch wer für einen Roman in der Geschichte, in einer Region, in Dating-Agenturen oder Pflegeheimen recherchiert hat, verfügt über einen Wissensschatz, von dem nicht nur andere Autoren, sondern auch „normale“ Menschen profitieren können.

Beispiele für zusätzliche Einkommensquellen

Hier sind einige Beispiele für zusätzliche Einkommensquellen. Wahrscheinlich kommen Ihnen beim Lesen weitere Ideen, wie Sie Ihre Rechercheergebnisse weiterverwenden können.

Kurse anbieten

Für Autoren klingt das vielleicht etwas abschreckend, doch Kurse sind eine gute Gelegenheit, Wissen zu vermitteln und gleichzeitig zu recherchieren (!). Teilnehmer und Besucher können Sie beobachten und aus ihren Interessen Anregungen für weitere Bücher oder weitere Recherche ziehen.

Die bekanntesten Bildungsträger sind die Volkshochschulen, doch es gibt überall kleinere regionale oder kirchliche Träger. Skizzieren Sie ein Konzept für ein Angebot und wenden Sie sich für einen kleinen Kurs an die Träger. Sie brauchen kein vollständiges Semester abzudecken. Von einem einzelnen Termin über ein Wochenende bis zu drei oder fünf Terminen ist alles möglich. Beachten Sie, das Volkshochschulen auch Außenstellen in Gemeinden haben. Für die Außenstellenleiter ist es immer schwierig, interessante Angebote zusammenzustellen.

Übrigens können Sie auch eine Einweisung in die Recherche selbst anbieten. Privatpersonen, Menschen, die eine Familiengeschichte oder Vereinsgeschichte schreiben oder einen kleinen Naturführer verfassen wollen, verfügen oft nicht über Kenntnisse, wie sie Informationen sammeln und aufbereiten können. Möglicherweise sitzen sogar Schüler unter Ihren Teilnehmern, weil die Informationssuche in Schule oft genug nur unzureichend vermittelt wird.

Kurse können Sie übrigens auch online anbieten.

Haben Sie ein Auge auf die Aktivitäten von Vereinen, Schulen, oder anderen Einrichtungen, in denen Menschen zusammenkommen. Vielleicht suchen diese Einrichtungen für Feste einen Redner oder möchten für ihre Mitglieder einen Vortrag anbieten.

Zusammenfassungen verkaufen

Verwenden Sie Ihr Konzept für einen Kurs, um es als Text zu verkaufen. Unterfüttern Sie das Konzept mit Inhalten und bieten Sie es mit einem Quellenverzeichnis und/oder einem Linkverzeichnis an.

Erstellen Sie lediglich eine digitale Version, die Sie auf den üblichen Plattformen hochladen oder über Ihren Newsletter verkaufen. Gedruckte Versionen benötigen mehr Zeit in der Gestaltung und haben zu hohe Herstellungskosten.

 

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