By | 17. Januar 2019

Onlinekurs

In den sozialen Medien stößt man immer wieder auf Angebote speziell für Autoren. Da gibt es Schreibkurse zu den verschiedensten Themen, Kurse in Marketing usw. Möglicherweise haben auch Sie sich schon einmal gefragt, ob nicht auch Sie einen kleinen Onlinekurs anbieten sollten. Bei Marit Alke habe ich einen sehr interessanten und langen Post gefunden, der verschiedene Plattformen für Onlinekurse vorstellt. Ich möchte im Folgenden einige Punkte aus dem Post aufgreifen, damit Sie sich einen Eindruck über die technischen Fragen, die lange vor der inhaltlichen Planung eines Kurses beantwortet werden müssen, verschaffen können.

Onlinekurs – Was genau möchte ich eigentlich anbieten?

Lernmöglichkeiten können Sie in ganz unterschiedlicher Form anbieten. Da nicht jede Form für jeden Inhalt geeignet ist, sollten Sie sich überlegen, wie Sie mit Ihren Teilnehmern in Kontakt treten und ihnen Lernen ermöglichen möchten.

Die simpelste Form eines Kurses ist ein E-Mail-Kurs, bei dem die Teilnehmer in regelmäßigen Abständen eine E-Mail mit dem Lerninhalt erhalten. Die Interaktion ist eingeschränkt, und Lernkontrollen sind entweder nicht vorgesehen oder werden vom Teilnehmer individuell abgearbeitet.

Mehr Interaktion und mehr Komfort bieten Webinare, Konferenzen und Kurse auf einer Kursplattform. Da die Interaktionsformen unterschiedlich sind, eignen sich jeweils andere Plattformen für diese Kurstypen. Bei einem Webinar präsentiert der Kursleiter Inhalte einer größeren Gruppe Teilnehmer, die mit dem Kursleiter und miteinander kommunizieren können. Alle Teilnehmer erhalten zum gleichen Zeitpunkt die gleichen Materialien. Bei einer Onlinekonferenz kommuniziert eine Gruppe Menschen zu einem bestimmten Zeitpunkt zu einem Thema. Bei einem Onlinekurs kann der Kursleiter den einzelnen Teilnehmern gesteuert oder automatisiert Materialien in einer bestimmten Reihenfolge freischalten.

Um den Onlinekurs herum: Bezahlung, Steuern etc.

Besonders bei einem Onlinekurs stellt sich die Frage nach der Bezahlung von Grundgebühren und Materialien. Eine einzelne Zustellung der Materialien und Bezahlung per Rechnung kann schnell aufwendig werden. Dann benötigen Sie ein Bezahlsystem, das Sie in den Onlinekurs integrieren können.

Bei den Bezahlsystemen und der Verwaltung der Teilnehmerdaten müssen Sie die Bestimmungen zum Datenschutz berücksichtigen.

Auch steuerliche Fragen sollten Sie vorab klären und von einem Steuerberater überwachen lassen, insbesondere für den Fall, dass sich Teilnehmer aus dem Ausland zu Ihren Kursen anmelden.

Onlinekurs und die Technik

Schon bevor Sie sich der inhaltlichen Planung Ihres Onlinekurses zuwenden, sollten Sie überlegen, was Ihnen bei einem Kurs wichtig ist, und die Plattform danach auswählen.

  • Arbeiten Sie individuell mit einzelnen Teilnehmern?
  • Wollen Sie neben den bezahlten Materialien auch kostenlose Inhalte für Interessenten anbieten?
  • Benötigen Sie eine zusätzliche Verkaufsseite?
  • Möchten Sie das Design Ihres Kurses selbst gestalten können?
  • Gehören zu Ihrem Kurs Videos?
  • Sind Sie unentschlossen und möchten die Plattform kostenlos testen?
  • Brauchen Sie Support in deutscher Sprache?

Es gibt also eine Menge Fragen, über deren Antworten Sie sich Klarheit verschaffen müssen, ehe Sie einen Onlinekurs für Autoren planen und anbieten können. Ich empfehle Ihnen, den Post von Marit Alke zu lesen. Dort finden Sie Links zu mehreren Plattformen, die für Deutschland geeignet sind. Außerdem hat sie Interviews mit Vertretern einzelner Plattformen geführt. Zusammen mit diesen Interviews bietet der Post eine gute Grundlage für die technische Planung Ihres Onlinekurses.

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