Konkrete und abstrakte Nomen – Ein Sommer voller Schreibanlässe

Möchten Sie üben, wie Sie Begriffe miteinander in Verbindung setzen können? Legen Sie dazu eine Liste mit abstrakten Nomen an. Das sind Nomen, die für etwas stehen, das wir sehen, hören, riechen, schmecken oder anfassen können. Unsere Sinne helfen uns zu verstehen, womit wir konfrontiert sind. Hund, Bier, Gülle sind solche konkreten Nomen.

Durst ist kein abstraktes Nomen, auch nicht Verzweiflung. Wir können die Bedeutung nicht über unsere Sinne verstehen.

Nehmen Sie nun ein abstraktes Nomen, zum Beispiel Verrat. Versuchen Sie dieses abstrakte Nomen mit den konkreten Nomen von Ihrer Liste zusammenzubringen. Wie können Sie Verrat mit Hund vergleichen? Vielleicht …

Verrat ist wie ein geschlagener Hund, dem ein Fremder eine Wurst schenkt. Nach den Schlägen hat der Hund das Vertrauen zu seinem Herrn verloren, die geschenkte Wurst ist für ihn Anlass, seine Loyalität einem anderen Herrn zu schenken.

Wie passt Verrat zu Gülle? Vielleicht so …

Verrat ist wie Gülle an einem Frühlingsmorgen auf dem Feld. Der frische Duft der Blüten weckt Hoffnung auf einen wunderschönen Tag, doch der Gestank der Gülle reißt uns zurück in die Resignation des Alltags.

Kommentar verfassen

Related Post

Wozu brauchen wir Klischees?Wozu brauchen wir Klischees?

Wir müssen die Welt verstehen, unsere Leser müssen ihre Welt verstehen und auch noch unsere Bücher. Zu unserer Orientierung brauchen wir Hinweisschilder, und das sind die Klischees, Sie fassen Informationen, Meinungen und Erfahrungen in einem leicht verständlichen Bild zusammen. Darin liegt ihr Segen, und auch ihre riesige Gefahr. Die Gefahr

%d Bloggern gefällt das: