Eine Idee mehrmals verwenden (und so Zeit sparen)

Das Ziel ist natürlich nicht, auf der Basis einer Idee mehrere Bücher, Bücherserien, Blogposts und Beiträge in sozialen Medien zu produzieren. (Irgendwann fällt das auf.) Aber Sie können viel Zeit sparen, wenn Sie die Facetten einer Idee von Anfang an für mehrere Zwecke vorsehen. Das ist einfacher für Sachbuchautoren, doch auch Roman- oder Krimiautoren können darauf zurückgreifen.

Eine Idee, viele Facetten

Eine Idee hat oft viele Facetten. Wenn Sie sich hinsetzen und alles aufschreiben, was zu einer Idee gehört, fällt Ihnen schnell auf, dass es viele unterschiedliche Aspekte dieser Idee gibt. Alle können Sie nicht für ein Buch aufgreifen. Sie würden ihre Leser verwirren und wahrscheinlich bereits beim Schreiben Probleme bekommen, die unterschiedlichen Facetten angemessen darzustellen. Letztlich müssen Sie sich für eine Handvoll Aspekte entscheiden und die anderen rigoros aus dem Manuskript streichen.

Wohin damit?

Planen Sie eine Serie, können Sie die Facetten Ihrer Idee auf die Bände der Serie verteilen. Von Ihrer Idee geht nichts verloren und Sie können sie in jedem Band unter neuen Gesichtspunkten untersuchen.

Die für das Buch verworfenen Facetten können Sie in ergänzenden Büchern näher betrachten. Sie können eine Vorgeschichte schreiben oder eine parallele Geschichte aus der Perspektive eines Charakters, der im Hauptbuch weniger Raum einnimmt. Der Antagonist des Hauptbands kann in einem Nebenband zum Helden werden, eine unwichtig erscheinende Person kann sich im Nebenband als diskreter Helfer oder heimlicher Intrigant erweisen.

Für ein Buch verworfene Ideen oder auch gelöschte Szenen bieten sich als Ausgangsmaterial für Kurzgeschichten an. Diese können Sie als Bonus für die Anmeldung bei Ihrem Newsletter verwenden.

Der Blog profitiert vom Buch

Auch Belletristikautoren sollten prüfen, ob ein Austausch zwischen einem Buch und dem Blog möglich ist. Neben Textschnipseln aus dem Buch, können Sie im Blog zu Hintergrundthemen Ihres Buches schreiben. Das bietet sich für Autoren historischer Romane an, aber für Science Fiction-Autoren. Wenn Sie merken, dass Ihre Leser die Hintergrundtexte zu schätzen wissen, können Sie ein kleines Nebenbuch mit einer Sammlung dieser Posts zusammenstellen. So ein Buch findet Leser, die sich für das Thema interessieren, aber niemals von Ihrem Blog gehört haben.

 

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