Ideen für das Buchmarketing

Bücher gehören in den Buchladen. Nur in den Buchladen? Nicht unbedingt.

Zwar sind Buchläden die naheliegenden Geschäfte für den Verkauf von Büchern, doch wir können einmal über die Grenzen des Gewohnten blicken. Es gibt genügend Geschäfte, die Waren an eine Zielgruppe verkaufen, die sich mit potentiellen Lesern überschneidet. Man denke an …

Souvenirläden. Neben buntem Krimskrams und edlen Erinnerungsstücken haben viele Souvenirläden auch Bücher im Sortiment. Das sind oft Reiseführer oder Bildbände – alle mit engem Bezug zu einer Stadt, einem Ort, einer bestimmten Sehenswürdigkeit. Ein Buch, das an diesem Ort spielt und sogar die Umgebung erkennbar schildert, passt in das Sortiment. Der Inhaber muss nur überzeugt werden. Dabei hilft auch eine Kurzinformation über das Buch.

Fahrradläden. Sie haben ein Buch geschrieben, dass in der Umgebung des Ladens spielt. Vielleicht werden Fahrräder erwähnt. Oder Sie haben einen Reiseführer geschrieben, speziell für Radfahrer.

Hofläden. Ihr Buch handelt von Landwirten? Ihr Buch ist regional ausgerichtet und hat Szenen, die die Landschaft erkennbar beschreiben?

Verkaufstische von Kirchen, Museen, Sehenswürdigkeiten. Ihr Buch ist regional ausgerichtet und berührt ein Thema, das zu dem Verkaufstisch passt? Lokale Geschichte, Reiseführer, Bildbände, auch regionale Handlungen in Romanen passen.

Inhaber solcher Läden rechnen meist nicht damit, dass Sie Ihnen ein Buch anbieten. Bereiten Sie den Besuch oder Anruf gut vor, informieren Sie sich vorab über das Sortiment, um sicherzugehen, dass Ihr Buch dazu passt. Finden Sie den Namen des Ansprechpartners heraus. Bringen Sie eine Kurzinformation mit, auf der Ihr Ansprechpartner alle wichtigen Informationen finden kann. Überlegen Sie auch die Lieferbedingungen. Sie müssen sich um den Versand kümmern. Wie viele Bücher geben Sie zu welchem Preis ab? Ab welcher Bestellsumme übernehmen Sie die Versandkosten. Geben Sie die Bücher auf Kommissionsbasis ab?

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