Vorlesetag am 17. November 2017

Jedes Jahr am 17. November findet in Deutschland der Vorlesetag statt. Die Deutsche Bahn, die Stiftung Lesen und die Wochenzeitung Die Zeit sind die Initiatoren der Aktion, bei der Menschen Kindern, vorlesen. Dabei gibt es ganz unterschiedliche und auch ungewöhnliche Leseorte.

Vorlesen in Kindergärten und Schulen ist in gewisser Weise „normal“. Wo Kinder, besonders jüngere Kinder zusammenkommen, wird viel häufiger vorgelesen. Auch Buchhandlungen und Bibliotheken als Leseorte dürften kaum jemanden überraschen. Doch auch Museen, Sternwarten, Wartesäle oder Bäckereien können zu Lese- und Vorleseorten werden. Bilder vom Vorlesetag 2016 zeigen die Vielfalt und das Interesse der Zuhörer.

Bestechend ist auch die Idee, dass jeder als Vorleser mitmachen kann. Auf der Internetseite der Aktion Vorlesetag können sich Interessierte als Vorleser anmelden. Da nicht jeder Erfahrung im Vorlesen vor Gruppen hat, stellen die Initiatoren Tipps zum Download zur Verfügung und geben auch Anregungen, wie eine Vorleserunde mit einer App gestaltet werden kann. Diese Tipps sind auf für das Vorlesen in anderen Kontexten nützlich.

Ebenso nützlich sind die Literaturanregungen für Leserunden mit Kindern mit geringen Deutschkenntnissen. Neben Tipps für das Vorlesen enthält die Broschüre vierzehn Buchtipps mit Inhaltsangaben.

Kurz vor dem Vorlesetag erscheint jedes Jahr eine Studie über das Vorlesen. In der aktuellen Studie wurde untersucht, welche Bedeutung das Vorlesen für die Sprachentwicklung im frühen Kindesalter hat. Dabei stellte sich heraus, dass viele Eltern zwar gerne ihren Kindern vorlesen möchten, aber nicht wissen in welchem Alter sie beginnen oder aufhören sollten. Oft Zögern sie den Einstieg in das Vorlesen unnötig lange hinaus, bzw. hören zu früh mit dem Vorlesen auf, wenn die Kinder anfangen, selbst zu lesen.

 

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