Mit CreateSpace Patz im Bücherregal erobern

 Update: Seit August 2018 werden CreateSpace-Autoren aufgefordert, ihre Bücher zu KDP-Print zu übertragen.

In den USA hat das Amazon-Programm CreateSpace schon seit 2007 Autoren die Möglichkeit eröffnet, selbstständig gedruckte Bücher zu veröffentlichen. Seit letzter Woche steht CreateSpace auch für den europäischen Raum zur Verfügung.

Während ich diesen Post schreibe (21.05.2012, vormittags), erhält man auf der Amazon-Seite immer noch die alte Information, dass Veröffentlichngen nur über amazon.com möglich sind. Auf der Homepage von CreateSpace kann man jedoch bereits ein Konto für den europäischen Markt eröffnen.

Übrigens findet man eine lustige Geschichte über den Umgang von boersenblatt.net, dem Online-Magazin des Börsenvereins des deutschen Buchhandels mit der Pressemitteilung von Amazon bei e-bbok-news.de. Offenbar hatte boersenblatt.net mittels copy and paste einen Absatz der e-book-news ohne Angabe des Urhebers übernommen. Der Betreffende Artikel ist inzwischen gelöscht, wurde aber noch am 20.05.2012 von googlealert gemeldet. Mit Datum vom 20.05.2012 ist ein neuer, knapp formulierter Artikel auf boersenblatt.net zu lesen.

In nächster Zeit werde ich mich mit CreateSpace beschäftigen und darüber berichten. Wie gesagt, in den USA gilt es als eines der wichtigsten Werkzeuge für selbstständige Autoren. Die Folgen der Ausweitung auf den europäischen Markt dürften interessant sein.

Was halten Sie von den erweiterten Möglichkeiten für Selfpublisher durch CreateSpace? Können Sie sich vorstellen, dieses Programm zu nutzen?

 

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