Wortfeld Winter

Die Bilder sollen einladen, sich in die dargestellten Szenen zu versetzen. Fragen an Ihre Empfindungen lenken die Aufmerksamkeit erst auf die eigene Person. Erinnerungen an Wahrnehmungen und Gefühle werden geweckt und können versprachlicht werden.

Rick Smith - Fotoalia.com

Rick Smith – Fotoalia.com

Rick Smith – Fotolia.com

Christian Villes - Fotoalia.com

Christian Villes – Fotoalia.com

Christian Villes – Fotolia.com

Wenn Sie es wünschen, können Sie nur ein Bild auswählen und daran arbeiten. Ich meine jedoch, dass beide Bilder nebeneinander betrachtet das Wortfeld erweitern.

Halten Sie die Antworten zu den Fragen schriftlich fest. Sie können sie später ordnen, etwa nach Wortarten (Substantive, Verben, Adjektive), nach Sinnen (Sehen, Riechen, Fühlen, Hören, Schmecken), nach Gegensatzpaaren (Industrielandschaft und Naturlandschaft) oder nach anderen Kriterien, die Ihren Zwecken dienen.

  • Was stellen die Bilder dar und wo befindet sich der Ort?
  • Welche Tageszeit könnte es sein? Fällen Sie Ihre Entscheidung anhand des Lichts? Was zeichnet Winterlicht an diesem Ort aus?
  • Wie sieht der Himmel aus? Würden Sie sagen, er ist typisch für den Winter oder typisch für diesen Ort?
  • Wie riecht die Luft? Glauben Sie, dass zu anderen Jahreszeiten der Geruch anders ist? Was kennzeichnet den Wintergeruch des Ortes?
  • Waren Sie schon einmal an so einem Ort? Zu welcher Jahreszeit? Was verändert solche Orte im Winter?
  • Stellen Sie sich vor, Sie gehen am Wasser oder an den Gleisen. Wie fühlt sich der Boden an? Was ist beim Gehen im Winter anders als zu anderen Jahreszeiten?
  • Welche Farben sehen Sie? Sind die Farben klar oder gedämpft? Wie erklären Sie sich den Effekt? Hat es mit dem Winter zu tun?
  • Welche Aktivitäten beobachten Sie an diesem Ort? Wer übt sie aus? Warum? Würden die Aktivitäten zu einer anderen Tageszeit andere sein? Wären es zu einer anderen Jahreszeit andere Aktivitäten?
  • Wie fühlen Sie sich an diesem Ort? Frieren Sie? Was ist besonders kalt? Was ist besonders unangenehm? Was empfinden Sie als angenehm und warum?
  • Wohin werden Sie jetzt gehen?

Kommentar verfassen

Related Post

Leser wollen denkenLeser wollen denken

Leserinnen und Leser möchten ein Buch, seine Handlung und Charaktere selbst entdecken. Sie wollen denken, eigenständig. Für den Lesegenuss ist dieses eigenständige Entdecken wichtig, auch wenn es ein wenig Mehrarbeit beim Schreiben bedeutet. Leserinnen und Leser wollen denken – Wie verhindern wir das? Ich will nicht behaupten, das es Autor*innen

Sergej Khackimullin - Fotolia.com

Rückblick zwischen den Jahren – Dezember bis JanuarRückblick zwischen den Jahren – Dezember bis Januar

Zwischen den Jahren passiert wenig. Alle haben Urlaub, alle ruhen sich aus. Trotzdem erscheinen interessante Posts. Damit die für Autoren interessanten Nachrichten aus dieser Zeit nicht verlorengehen, habe ich für Sie einige interessante Artikel aus den Bereichen Schreiben, Self-Publishing und Veröffentlichen zusammengestellt. Viel Vergnügen bei der Lektüre! Thomas Mießgang: Der

10 Gebote des Schreibens?10 Gebote des Schreibens?

10 Gebote des Schreibens – das klingt mächtig und unumstößlich. Ganz so dramatisch ist der Titel dieses Posts nicht gemeint. Die zehn Gebote sind vielmehr eine Zusammenstellung von Erfahrungswerten. Bestimmt haben Sie viele dieser Erfahrungen selbst schon gemacht. Nun sollten Sie sie in Ihre persönlichen Schreibregeln integrieren. 10 Gebote des

%d Bloggern gefällt das: