By | 31. Januar 2019

Cover-Designer

Wenn Autoren mit einem Cover-Designer zusammenarbeiten, müssen sie dem Designer einige Informationen zur Verfügung stellen. Das Design soll nicht nur dem Buch entsprechen, es muss zu der Veröffentlichungsform passen. Welche Informationen sind also notwendig?

Informationen für Cover-Designer: gedruckte Bücher

Bei einem Cover denken die meisten Menschen nur an eine Vorderseite: die Seite mit dem Bild und dem Titel des Buches. Doch ein gedrucktes Buch ist ein dreidimensionaler Gegenstand. Aus diesem Grund erstellt der Cover-Designer neben der Vorderseite auch eine Rückseite und einen Buchrücken.

Der Designer braucht also neben dem Titel und dem Namen des Autors, sowie eventuell des Verlags und gegebenenfalls eine ISBN, Angaben über Inhalt und Genre des Buches, Vorlieben des Autors und ob das Buch Teil einer Serie ist. Für den Buchrücken benötigt er zudem den Klappentext.

Da das Buch gedruckt werden soll, muss der Autor außerdem die technischen Daten der Druckerei, bzw. des Veröffentlichungsdienstleisters mitteilen. Dazu gehört auch, ob das Buch als Hardcover oder als Taschenbuch gedruckt werden soll, denn für Hardcover fallen neben den Rändern auch Falzkanten an, dort wo Vorder- und Rückseite beim Öffnen des Buches vom Buchrücken wegklappen. Jede Druckerei gibt an, wie breit die Falzkanten und die Ränder zu den Schnittkanten hin sein sollen. Neben Höhe und Breite des Buches muss auch die Breite des Buchrückens mitgeteilt werden. Die Breite variiert je nach Papierart. Normalerweise kann man auf der Internetseite einer Druckerei oder eines Veröffentlichungsdienstleisters die Breite des Buchrückens berechnen lassen.

Informationen für Cover-Designer: E-Books

Für ein E-Book benötigt ein Cover-Designer deutlich weniger Informationen, doch das sind teilweise andere als für ein gedrucktes Buch. Da es keine Rückseite und keinen Buchrücken gibt, beschränkt sich die Gestaltung des Covers auf die Vorderseite. Notwendig dafür sind Titel, Name des Autors, gegebenenfalls des Verlags, Angaben über Inhalt und Genre, Vorlieben des Autors und ob das E-Book Teil einer Serie ist.

Was beim Printbuch der Buchrücken ist, sind beim E-Book die Mindestabmessungen. Die variieren bei den verschiedenen Veröffentlichungsdienstleistern. Wenn das E-Book bei verschiedenen Plattformen hochgeladen werden soll, muss der Cover-Designer die Seitenlängen anpassen und für jede Plattform eine eigene Version erstellen.

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