Schreibwerkstatt: Wie erschaffe ich einen Charakter?

 In der Schreibwerkstatt gab es vor einiger Zeit schon Posts über das Erschaffen von Charakteren: Charaktere mit allen Sinnen erschaffen und Leben für die Charaktere.

Hier eine kleine Anleitung, wie man vorgehen kann, um einen Charakter zu erschaffen.

Zunächst einmal braucht der Charakter einen Namen. Das sollte auf der Hand liegen, aber gerade diese Dinge bereiten oft das größte Kopfzerbrechen.

1. Hier ist also eine kleine Auswahl an Vornamen und Nachnamen. Kombinieren Sie Vornamen und Nachnamen. Lesen Sie die verschiedenen Kombinationen laut und entscheiden sich für eine.

Betty   Waldmeister

Lukas          von Hagen

Valerie      Stein

Amelie      Reutersberg

Frank    Perchau

Thorsten    Lipinsky

2.  Schreiben Sie den von Ihnen gewählten Namen oben auf ein DIN A4-Blatt.

3. Beantworten Sie folgende Fragen über Ihren Charakter und schreiben Sie die Antworten unter den Namen. Denken Sie nicht zu lange nach, schreiben Sie einfach das Erste, was Ihnen in den Sinn kommt.

  • In welcher Stadt wohnt der Charakter?
  • Was für eine Wohnung hat der Charakter?
  • Welchen Beruf hat der Charakter?
  • Mag der Charakter den Beruf?
  • Wie heißen die zwei wichtigsten Personen im Leben des Charakters?
  • Was ist das größte Geheimnis des Charakters?
  • Was ist der größte Wunsch des Charakters?

4. Drehen Sie Ihr Blatt um und schreiben Sie folgende Äußerung Ihres Charakters:

„Du hast keine Ahnung, wie es wirklich ist. Und es interessiert dich auch nicht.“

5. Entwickeln Sie  aus dieser Äußerung einen Dialog. Schreiben Sie bis zum Ende der Seite.

xram – Fotoalia.com

Kommentar verfassen

Related Post

Das Telefon klingelt — kreative SchreibaufgabenDas Telefon klingelt — kreative Schreibaufgaben

Willkommen zur ersten der kreativen Schreibübungen in diesem Sommer. Heute geht es um das Telefon. Sie können in diesen Übungen ausloten, wie Charaktere mit Telefonaten in früheren Zeiten umgingen und wie sie es heute tun. Vielleicht fallen Ihnen noch eigene Übungen dazu ein. Das Telefon ist heute unser selbstverständlicher Begleiter.

Dialoge und echte GesprächeDialoge und echte Gespräche

Dialoge können Leser*innen unterhalten und einen Text auflockern. Dabei sollten Sie den fundamentalen Unterschied zwischen Dialogen und echten Gesprächen nicht vergessen. Dialoge im Buch sind für die Leser*innen, echte Gespräche sind für die Sprechenden. Das hat Folgen für die Gestaltung eines Dialogs. Dialoge und echte Gespräche – Von Information und

Kreatives Schreiben: Schreibanlass FrühherbstKreatives Schreiben: Schreibanlass Frühherbst

Der Herbst wurde besungen als eine Zeit des Abschieds, aber auch als eine reiche Zeit, in der die Natur in leuchtenden Farben glüht und uns Früchte schenkt. Für einige Menschen beginnt der Kalender im Herbst, weil ihr Leben geprägt ist vom Lauf des Schuljahrs. Für solche Leute ist der Herbst

%d Bloggern gefällt das: